Zunächst ist in der Regel einmalig ein Agio von meist 5 % zu zahlen. Dieses dient meist als Provision für den Vertrieb, einige Fonds zahlen auch mehr, was aus der Mittelverwendungs-rechnung im Prospekt hervorgeht. Die Zeichnung direkt bei den Fondsgesellschaften bringt keine Ersparnis, da diese das Agio lieber dann selbst kassieren als den Vertrieb, der meist aus selbstständigen Vertretern besteht, zu brüskieren. Die Initiatoren haben in der Regel keinen eigenen Außendienst.
Die Konzeption eines Fonds verschlingt Rechtsanwalts-, Steuerberatungs- und diverse andere Kosten. Vom Kapital des Anlegers wird nur 85 – 95 % tatsächlich in das Anlagegut investiert. Der Rest sind die so genannten weichen Kosten bzw. Weichkosten. Deshalb ist eine lange Laufzeit nötig, um die Kosten zu erwirtschaften.
Laufende Verwaltungskosten der Fonds sind ebenfalls erheblich, bis zu 4 – 6 % p.a., wobei z. B. Wagniskapitalfonds und Futuresfonds natur-gemäß viel höhere Aufwendungen haben als Immobilienfonds. Auch die Betreuung der Anleger muss damit bezahlt werden.
Manche Fonds, insb. Venture-Capital- und Hedge-Fonds haben zusätzlich eine erfolgsabhängige Vergütung . Diesen Teil der Erträge erhält die Fondsgesellschaft in der Regel aber erst, wenn eine Mindestverzinsung für die Anleger (sog. Hurdle-Rate, 6 – 8 % p. a.) erreicht wurde.
Manchmal sind Notargebühren für Unterschrifts-beglaubigungen zu zahlen (eher geringe Höhe, bei 25.000 Anlagesumme um die 40 Euro).
quelle und mehr bei www.wagniskapitalfonds.de
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