Exposé |
Dieser Thriller ist eine Mischung zwischen Film und Hörspiel. Im Laufe der filmischen Handlung bricht die Protagonistin Lorine, zusammen mit einem Fremden, durch den Boden eines maroden Mietshauses, hinein in die dunkle Labyrinth- und Bunkerwelt Berlins. Die anfänglich noch hilfreichen Lichtquellen wie Feuerzeug und Handy versagen schnell ihre Dienste und die Beiden müssen sich alleine und ohne etwas zu sehen durch die völlige Dunkelheit tasten, die allerlei Gefahren birgt. Parallel dazu wird Lorine an der Oberfläche von Ihrem Verlobten gesucht, der alles möglich macht, um sie zu finden. Die Szenen an der Oberfläche und in der völligen Dunkelheit wechseln sich ca. alle 5-8 Minuten ab. So bleibt der Filmcharakter erhalten und das Publikum erlebt die Momente der Dunkelheit in der Tondramaturgie des Dolby-Surround-Sounds, welcher einen Raum im Raum schafft und das Bild für eine kurze Zeit ersetzt. Diese Momente sind so intensiv, da der Zuschauer in diesem Augenblick nur auf den Ton fixiert ist. Dies erhöht den Thrill des Filmes ungemein, da der Zuschauer die weitere Handlung im Bild nicht vorhersehen kann und dadurch mit Spannung darauf wartet, wie es in der Dunkelheit weitergeht. Die Ton-Ebene wird so fesselnd sein, dass die Szenen mit Bild und ohne zu miteinander verschmelzen.
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